10:43h, Montag 13.02.2012
TBV Lemgo - SG Flensburg-Handewitt 31:29 (17:15)
Und jetzt zum Ostwestfalen-Derby nach Nettelstedt
Lemgo. Hoffentlich kann der TBV Lemgo seine gute Form aus dem Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt kompensieren. Die Flensburger wurden unter der Woche mit 31:29 an die Förde geschickt. Zum Tabellennachbarn TuS N.-Lübbecker reisen die Beuchler-Schützlinge am kommenden Samstag (Anwurf um 15 Uhr in der Kreissporthalle Lübbecke).
Der TBV startete in das erste Spiel nach der Winterpause mit Carsten Lichtlein, Jens Bechtloff, Mait Patrail, Martin Strobel, Rolf Hermann, Florian Kehrmann und Sebastian Preiß. Verletzungsbedingt passen mussten Sebastian Schneider (Bandscheiben-OP) und Avishay Smoler (Schulter. Für die beiden berief Dirk Beuchler die Youngsters Finn Lemke und Nils Prüßner in den Kader. In der Abwehr agierte von Beginn an Bechtloff vorgezogen in einer 5:1-Formation. Das schnelle 1:0 nach nicht einmal 30 Sekunden ging auf das Konto von Hermann, Kehrmann ließ per Gegenstoß das 2:0 folgen, nach der zweiten Lichtlein-Parade netzte Patrail zum 3:0 (2.) ein - der TBV begann furios.
Eggert und Glandorf hielten die Gäste jedoch im Spiel, beim 3:2 (4.) war die SG in der Partie angekommen, Glandorf glich in der 6. Minute zum 3:3 aus. Die erste Führung der Gäste durch Kaufmann glich Strobel nach schneller Mitte zum 5:5 (8.) aus, beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Beim 7:5 (10.) durch Patrail hatte der TBV wieder ein kleines Polster heraus geworfen. Insbesondere Patrail war in der Anfangsphase von der SG kaum in den Griff zu bekommen, das 8:6 war bereits der dritte Treffer des Esten. Der TBV hielt über 9:7 (13.) durch Linigers zweiten Siebenmetertreffer zunächst die Zwei-Tore-Führung, die SG war in ihren Aktionen nicht zwingend genug. Der TBV ließ nicht nach, in der 20. Minute war nach Strobels Unterarm-Kracher beim 13:10 wieder die Drei-Tore-Führung hergestellt. Nach 55 Minuten lag der TBV 16:13 in Führung und war nach wie vor die tonangebende Mannschaft. Hansen nutzte seine Chance zum 17:14, Kaufmann verkürzte mit viel Glück anschließend zum 17:15. Mit dieser verdienten Zwei-Tore-Führung ging es in die Kabinen, der TBV hätte dabei durchaus noch höher in Front liegen können.
Djordjic traf zwar sofort für die SG, aber im Gegenzug erfolgte die Antwort durch Preiß zum 18:16. Nach Hermanns 19:16 folgte die nächste Zeitstrafe - erneut musste der TBV in Unterzahl agieren, Preiß wurde vom Feld geschickt. Ärgerlich für den TBV war der Treffer von Mogensen aus dem Freiwurf heraus, Bechtloff verpasste von außen gegen Rasmussen den nächsten Treffer, so dass nach Djordjics 20:19 (38.) die SG wieder in direkter Reichweite war. Beide Teams taten sich nun im Angriff schwer, Dietrich kam in der 47. Minute für Patrail in die Partie, der TBV führte zu diesem Zeitpunkt mit 23:21 - bis Liniger ganz cool vom Siebenmeterpunkt gegen Rasmussen vollstreckte. Mit Glandorfs 26:24 erschien das Spiel schon wieder offen. Dachten die über 4.200 Zuschauer in der Lipperlandhalle, ehe Bechtloff in der 53. Minute beim 28:24 wieder eine komfortable Führung herauswarf. Flensburg kämpfte zwar verbissen, aber der weiter eiskalte Liniger vom Siebenmeterpunkt stellte mit dem 29:25 wieder die Vier-Tore-Führung her. Zunächst verkürzte Flensburg durch Eggert zum 29:27, auch der Däne zeigte vom Siebenmeterpunkt keine Schwäche. Hermann scheiterte mit viel Pech am Pfosten und dann war die SG tatsächlich noch einmal dran, Szilagyi war zum 29:28 erfolgreich. Unglaublich allerdings dann die Aktion von Patrail, der hinter dem Rücken Preiß bediente, der Andersson zum 30:28 überwinden konnte. Zu spielen war nun noch knapp über eine Minute. Der TBV kämpfte aufopferungsvoll, hielt die SG im Schach, Szilagyi holte sich die nächste Zeitstrafe wegen Meckerns ab und Kaufmanns 30:29 war zu wenig. Kehrmann setzte den umjubelten Schlusspunkt, der TBV hatte einen hoch verdienten Sieg eingefahren und ein Ausrufezeichen für die Rückrunde gesetzt.
TBV Lemgo: Carsten Lichtlein, Nils Dresrüsse, Patrik Johansson (1), Sebastian Preiß (4), Jens Bechtloff (2), Mait Patrail (5), Christoph Theuerkauf (1), Florian Kehrmann (4), Martin Strobel (3), Rolf Hermann (6), Manuel Liniger (5/5), Finn Lemke, Gunnar Dietrich.
Foto: Mait Patrail war besonders in der Anfangsphase sehr stark, er steuerte 5 Tore zum Sieg des TBV bei.
andreas.kopp
Der Beitrag wurde am Montag, dem 13. Februar 2012 um 10:43 Uhr veröffentlicht und wurde unter Startseite, Sport abgelegt.
Kommentare:
Bitte beachten Sie, dass Kommentare erst nach Überprüfung freigeschaltet werden können.<< Zurück zur Übersicht









