17:02h, Samstag 11.02.2012
CDU: "Erfolgreiche Strukturen auch zukünftig sicherstellen"
Investition in Bildung ist eine Notwendigkeit
Kreis Lippe. Lippe als Bildungsregion weiter zu stärken und voranzutreiben, ist erklärtes Ziel von Politik und Kreiserwaltung. Grund genug für die CDU-Kreistagsfraktion, das Thema Bildung zu einem Schwerpunkt ihrer Klausurtagung zu machen. „Es ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit, die Investitionen in Bildung fortzusetzen“, betont Fraktionschef Dr. Lucas Heumann. Der sich verschärfende Fachkräftemangel, vermehrte sprachliche Defizite vieler Kinder oder die zunehmenden Probleme beim Übergang von der Schule in den Beruf seien nur einige der vielfältigen zu meisternden Herausforderungen.
Der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ralf Mühlenmeier, sieht die enge Verzahnung aller Aufgaben aus den Bereichen Bildung, Ausbildung und Qualifizierung, Erziehung und Betreuung als unerlässliche Voraussetzung erfolgreicher Bildungspolitik. „Der Kreis stellt die Weichen richtig, wenn er diese Funktionen im neu geschaffenen Konzerngeschäftsfeld ‚Jugend, Familie, Soziales und Bildung’ bündelt“, sieht Mühlenmeier die Neuorganisation in der Verwaltung positiv.
Eine zentrale, koordinierende Funktion unter den Bildungsakteuren nimmt die Bildungsgenossenschaft „Lippe Bildung eG“ ein. Deren Vorsitzender Markus Rempe verantwortet den Aufbau des Bildungsmanagements und will weitere Fördermittel akquirieren, um so erfolgreiche Projekte wie „Lernen vor Ort“ auch weiterhin realisieren zu können. Der Ausbau der Koordinierungsstelle Schule-Beruf sowie vermehrte Maßnahmen zur Berufsorientierung über alle Schulformen sollen dazu beitragen, die Zahl der unversorgten Jugendlichen von 97 in 2011 auf unter 50 in 2015 zu reduzieren. Dafür soll das mit der Firma Weidmüller erarbeitete und bereits ausgezeichnete Berufsorientierungs-Modell auf weitere Schul- und Unternehmensverbünde ausgeweitet werden. Die CDU unterstützt die Vorhaben. „Die Strukturen in Lippe sind bundesweit einmalig. Sie eröffnen den hier lebenden Menschen bestmögliche Entwicklungschancen und Bildungsangebote und stärken die Entwicklung der regionalen Wirtschaft“, lobt Mühlenmeier. „Das wollen wir auch in Zukunft sicherstellen.“
michael.johannsmeier
Der Beitrag wurde am Samstag, dem 11. Februar 2012 um 17:02 Uhr veröffentlicht und wurde unter Startseite, Lokales abgelegt.
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