11:42h, Sonntag 12.02.2012
Justus Frantz spielt
Beethoven-Sonaten in der Paderborner Kaiserpfalz
Paderborn. Einer der prominentesten und bekanntesten Pianisten und Dirigenten kommt nach seinen außerordentlich erfolgreichen Vorträgen von Mozartsonaten und Chopin-Kompositionen in den beiden vergangenen Jahren wieder nach Paderborn, um die bekanntesten Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven vorzustellen. Am Montag, 19. März 2012, spielt er um 20 Uhr in der Aula der Kaiserpfalz zu Paderborn.
Im Programm angekündigt sind die Sonate Pathétique, die Mondscheinsonate und die Appassionata. Es wird eine starke Nachfrage nach Karten erwartet. Da die Anzahl der Plätze in der Aula der Kaiserpfalz begrenzt ist, sollten sich Interessenten bald im Karten bemühen. Der Vorverkauf hat bereits vor Weihnachten begonnen beim Paderborner Ticket-Center, Marienplatz 2a, 33098 Paderborn, Tel: 05251/299750 und in allen CTS-Eventim-Ticket-Shops.
Seine außergewöhnliche Musikerkarriere begann im Jahre 1967, als Justus Frantz den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann. Bereits mit vier Jahren saß das junge Talent am Klavier, und schon früh erkannte Prof. Eliza Hansen seine große Begabung und förderte sie. Das Dirigentenstudium in den Meisterkursen von Prof. Wilhelm Kempff trug zu seiner hochqualifizierten Ausbildung bei. Als 23jähriger wurde Justus Frantz als einer der jüngsten Stipendiaten überhaupt in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.
Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, mit dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt. Bernsteins Traum von einem internationalen, jungen in Deutschland ansässigen und vor allem professionellen Orchester inspirierte Justus Frantz 1995 zur Gründung der Philharmonie der Nationen.
michael.johannsmeier
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